Luxuriöses Bloggerleben – aber was ist wirklich echt?

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Für uns in der Bloggerszene ist es selbstverständlich. Doch für viele (besonders jüngere) Follower eben nicht: Das glitzernde, luxuriöse Bloggerleben das viele von euch täglich auf Instagram, Snapchat oder Blogs sehen, ist nicht immer so, wie es scheint. Und viel wichtiger: Es ist nicht etwas, mit dem man sich vergleichen darf. Ich verrate euch heute, warum…

[quote]Das luxuriöse Bloggerleben ist nicht immer so, wie es scheint.[/quote]

 

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Heute Mailand, morgen L.A., dann noch Ibiza, Dubai, Santorini und die Malediven. Das ist, was wir bei vielen großen Influencern gerade täglich sehen. Klingt einfach nach Luxus? Nun, dieser Luxus hat auch einen Haken: Er ist ein 24/7 Job. Diese Blogger machen nicht einfach nur Urlaub und lassen es sich gut gehen – auch, wenn es so aussieht. Sie arbeiten dort.

Ich überhöre immer wieder Mädchen in der Bahn oder Stadt, die sich unterhalten und Dinge sagen wie „Wieso kann ich nicht das Geld für eine Chloé-Tasche haben? Jeder hat gerade so eine.“ oder „Das ist unfair. Wieso machen gerade so viele auf Snapchat einen Traumurlaub und ich nicht?“ aber auch Dinge wie „Ich werde auch Blogger, dann bekomme ich alles geschenkt“. Fakt ist: Sich mit Bloggern zu vergleichen ist der falsche Weg.

Blogging ist Arbeit und es dauert Jahre sich eine Reichweite, Leserschaft und auch Kooperationen aufzubauen. Influencer wie Leonie von Ohh Couture,  Farina von NovaLanaLove oder auch Blogger Bazaar haben hart daran gearbeitet, da zu sein, wo sie jetzt sind. Und eines gerät dabei für viele Follower oft aus den Augen: die Mädels sind selbstständige Vollzeitblogger und werden dafür bezahlt und gesponsert, wie sie sich präsentieren. Ob Reisen oder die neue Designertasche.

 

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Das schillernde High-Life ist hinter den Kulissen mit viel Arbeit aber auch Sponsorings verbunden und keineswegs selbstverständlich. Es sollte auch auf keinen Fall als Messlatte gelten, mit der sich „normale“ Mädels  vergleichen müssen. Die Influencer zahlen die Reisen meistens nicht aus eigener Tasche und auch die neue Designerbag wird gekauft, weil es zum Job gehört gut gekleidet zu sein. Bitte vergleicht euch nicht mit großen Influencern, denn nicht alles ist so, wie es scheint.

 

Was sagt ihr zu dem Thema? Findet ihr, es könnte ein Problem sein, wenn sich Fans und Follower mit den Influencern vergleichen? Wie könnte man das Thema transparenter machen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

 

 

 

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11 Comments

  1. Mai 25, 2016 / 10:52 pm

    Hey thank you so much for sharing this. I read and understood it German but it’s a little difficult to write back in German.

    The blogging world can be all lies and it’s important to understand what is behind the scenes, what it real and true and what is not.

    I hope people will come across this piece and get a glimpse and stop comparing themselves to top bloggers.

    Great read and thanks for sharing.

    YaaLia | http://www.yaalia.com

  2. Mai 26, 2016 / 4:00 pm

    Ein wunderbarer Beitrag. Dass das alles wirklich harte Abreit ist, das vergessen die meisten (und es soll ja in der Regel auch nicht den Anschein erwecken).

    Blogger laden immer etwas zum Träumen ein, wie ein Hochglanzmagazin, etc. Doch die jungen Leser sollten sich nicht von Neid oder Vergleichen leiten lassen. Das geht immer schief – egal in welchem Bereich.

    Liebst
    Claudia von Minnja – minnja.de

  3. Mai 27, 2016 / 1:05 pm

    Super Beitrag! Mir ist in letzter Zeit leider auch im Bekanntenkreis oft aufgefallen, dass es heißt „ach, das hast du auch wieder zugeschickt bekommen? Ich fang auch mit Bloggen an, dann bekomm ich auch alles umsonst!“ Und sowas nervt und es ist anstrengend, sich immer wieder zu rechtfertigen. Also super, dass du deinen Lesern mal die Augen öffnest und sagst, was wirklich Sache ist!

    Liebe Grüße
    Anna

  4. Mai 30, 2016 / 7:09 pm

    Hachja, diese Sprüche höre ich auch hin und wieder ^^ Aber gerade wenn ich anfange, das tolle Blogger Leben der wirklich großen Blogger zu hinterfragen, muss ich mir selbst immer die Frage stellen, ob ich da überhaupt einmal hin möchte. Schließlich möchte ich nicht, alles und jeden mit fremden Personen teilen, möchte auch mal den Laptop zuklappen können und mehrere Tage am Stück im „Real Life“ verbringen, ohne mir gleich sorgen machen zu müssen, dass meine Einnahmequelle flöten geht. Da steckt nämlich auch ziemlich viel Druck hinter, schließlich muss man dazu auch 24/7 gut aussehen und ständig das Rad neu erfinden….
    Also wenn ich es so sehe, bin ich doch ganz froh, noch wirklicher Blogger und noch kein „Influencer“ zu sein 😀

    Liebst ♥
    Lea Christin

  5. Juni 2, 2016 / 9:08 pm

    Finde ich ein richtig guter Beitrag! Zu viele denken nicht daran wie viel arbeit es ist einen Blog zu führen! 🙂

    xx, rebecca
    awayinparadise.blogspot.de

  6. Juni 4, 2016 / 6:53 pm

    Ich frage mich an dieser Stelle aber ganz ehrlich: warum versuchen im Internet alle ständig dieses „perfekte luxuriöse Leben“ darzustellen? Unabhängig ob nun auf Instagram Fotos, auf Blogs oder wo auch immer. Wozu eigentlich das ganze Theater?
    Ist eher traurig das es anscheinend genau DAS ist was die Leute sehen wollen und lesen wollen, oder nicht? ^^..

    Ein schöner, offener und ehrlicher Beitrag zu diesem Thema von dir. Danke dafür.

  7. Juni 10, 2016 / 7:20 am

    Ein wirklich toller und aufschlussreicher Blogpost! Ich sehe das ähnlich wie du, aber manchmal ertappe ich mich dann doch dabei wie ich einige Influencer und ihren Reisen rund um die Welt anschmachte! Aber du hast natürlich recht damit, dass es ein 24/7 Job ist und es mit Sicherheit kein Ferienurlaub ist wie Außenstehende sich das vorstellen!

    Liebe Grüße
    Carolina

  8. Juni 10, 2016 / 9:30 am

    Die bringst es absolut auf den Punkt. Klasse geschrieben!

    Ich bin seit Jahren im Online Business tätig und es ist sehr harte Arbeit und ein langer Weg, bis man davon leben kann.

    Heute habe ich es geschafft und kann nach meinem Rhythmus leben. 🙂

    Lg, Mic

    http://www.biz-woman.com

  9. Juni 11, 2016 / 6:53 am

    Ich blogge seit 3 Monaten, und obwohl ich schon viel dazu gelernt habe und rein theoretisch weiß, wie es eigentlich abläuft, ertappe ich mich trotzdem oft selbst bei dem Gedanken „das hätte ich auch gerne! „. An sich kann man nichts dagegen tun, außer wie du, Blogartikel darüber schreiben, um die Leser dran zu erinnern 🙂
    Liebe Grüße 🙂
    ▪▪▪
    http://Www.thedorie.com

  10. Juni 20, 2016 / 8:37 pm

    Ich glaube (und hoffe!), dass genau dieses Thema mehr und mehr durch Berichte im TV oder Magazinen an Transparenz erlangt. Gerade weil es so viele Blogger gibt und auch echt einige mehr als gut davon leben können ist das Interesse einfach da hinter die Kulissen blicke zu wollen. Mein Dad z.B. versteht echt nicht viel von dieser Szene, hat aber sofort erkannt und durch die Medien belegt bekommen, dass es sich hierbei nicht nur um Glanz und Gloria handelt, sondern um einen full-time-job. Ohne Fleiß kein Ertrag, das widerum rechtfertigt aber auch den Erfolg von Bloggern und somit wird es hoffentlich iwann so sein, dass diese Art von „JOB“ echt anerkannt wird. Mich stört immer wieder, dass man so schnell als oberflächlich abgestempelt wird. Meist von Leuten, die nicht richtig die Beiträge lesen, denn dann würde ja deutlich werden wie viel tatsächlich hinter so manch stylischem Hut steckt.
    Schönen Abend noch, Janina

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